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Diverses : Mast schnell gelegt
01.11.2015 11:00 (7242 x gelesen)

Mastlegen  - das beschleunigte Verfahren



Von Anja K.

Ja, unsere kleine Jaci beschert uns doch immer wieder Überraschungen- eines der letzten Abenteuer der Menschheit ist es nicht nur die Jaci zu segeln, sondern auch ihren Mast zu legen. Dabei konnte sie diesmal wirklich nichts dafür!

Heute, Dienstag der 20.10.15 um 16 Uhr am Mastenkran in Stickenhörn (Der Jütbaum ist beim Maststellen im Frühjahr leider gebrochen, war doch erst 36 Jahre alt!).
Lothar und ich hatten das Groß runter, den Baum ab usw, da kamen schon Hans u Christa, zwei erfahrene SeglerInnen (jetzt im seglerischen Ruhestand) zur Unterstützung. Sie hatten den Mast ihres Schiffes an diesem Kran dreißig Jahre lang unfallfrei gelegt. Also flott einen Palstek um den Mast, Haken ran, hochkurbeln bis unter die "Achseln", alles lösen, langsam runter.... huch, runter ging nicht mehr.

Insgesamt fünf intelligente, erfahrene SeglerInnen versuchten sich noch daran, ohne Erfolg. Durch diese Bemühungen war der Tampen am Haken nur noch strammer geworden, denn alle probierten es natürlich in beide Richtungen. Nun hing das Boot quasi am Mast, wir trauten uns kaum, das Deck zu betreten.

16:45: der Hafenmeister war nicht mehr erreichbar, seit 16:30 hatte er Feierabend.
Trotz Nieselregen sank vor unseren Augen deutlich der Meeresspiegel, bald würde der Mast das Deck abreißen! Was tun? Den Klappmast ganz lösen und frei baumeln lassen? Schwierig. Den Palstek abschneiden und dann den Mast mit Hilfsseilen (Fallen) gemeinsam von Hand legen wie bei den Jollen? Gesagt, getan. An einer Rettungsstange wurde fachmännisch ein scharfes Messer befestigt und Ritsche-Ratsche der Tampen durchtrennt.

Der Mast staunte einen Moment über die wiedergewonnene Freiheit, blickte zum Heck und krachte knapp am Motor vorbei federnd auf das Deck. "Das war's" rief ich aus, da ich das  Ende einer braven Schiffsseele für gekommen hielt. Und wir hatten doch nur vergessen das Vorstag wieder ordentlich festzumachen! Aber, oh Wunder: kein erkennbarer Schaden. Der Mastfuß hatte sich ordnungsgemäß um die stabile Schraube gedreht, ein bereitliegender Fender den Mast abgefedert und das obere Mastdrittel hatte den Motor sowie die Maststütze geschickt verfehlt und lag nun passend  im Heckkorb. Der Verklicker pendelte friedlich über dem Wasser.

Das machen wir von jetzt ab immer so, alles lösen und dann schnell loslassen. Geht ja viel schneller als das blöde Gekurbel. Auf zu neuen Abenteuern - spätestens beim Mast stellen im Frühjahr!

PS. Am Mast haben wir natürlich ein Warnschild "defekt" hinterlassen und dem Hafenmeister auf AB gequatscht.

Es grüßt euch Anja


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